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Das Programm beginnt mit Nowaks vermeintlich eigenen
Ängsten - darüber kann das Publikum herzhaft lachen und läßt sich auch
nicht verschrecken, wenn Reinhard Nowak ins Publikum flüchtet, sich
kauernd zwischen den Sitzen versteckt und prompt meint, von einem
Zuschauer gebissen worden zu sein.
Wer nun fürchtet, in einem inhalts- und anspruchslosen Kabarettprogramm
gelandet zu sein, irrt. Reinhard Nowak führt geschickt und nahezu ohne
roten Faden von Thema zu Thema, von Angst zu Angst, ohne dabei
Aktualität vermissen zu lassen. Er stellt sich selbst als übertrieben
ängstlichen Menschen dar und spiegelt damit ganz sicher mannigfaltige
Ängste des Publikums wieder, ohne daß sich der Zuseher dieses Spiegels
bewußt wird oder gar beleidigt sein könnte. Ganz im Gegenteil, manch
einer mag sogar den Witz seiner eigenen Angst erkennen und darüber
lachen. Nicht ganz auszuschließen also, daß dieses Programm über
therapeutische Ansätze verfügt. Auf jeden Fall bietet es trotz seines
eigentlich wenig erheiternden Titels jede Menge Pointen, die eine
kurzweilige Vorstellung garantieren. |