| Im "Wiener Lustspielhaus" ist Brigitte Neumeister diesen Sommer schon zum dritten mal in einer Doppelrolle als Titania und Hippolyta Xavereckel in "Ein Wiener Sommernachtstraum" zu sehen. Zu einer dieser Aufführungen lud mich Frau Neumeister ein, ihr Gatte und Manager ermöglichte es mir dankenswerterweise, auch während der Vorstellung zu fotografieren. |
| Der damalige Erfolg konnte beibehalten werden - auch an diesem Abend wartet eine lange Menschenschlange auf den Einlaß. Daß trotz Temperaturen von über 30 Grad die Menschenmassen ins Theater strömen, ist einerseits bemerkenswert und spricht andererseits für das Projekt und natürlich auch das Ensemble. Publikumslieblinge wie Brigitte Neumeister, Kurt Sobotka und Albert Rueprecht tragen wohl zusätzlich zum Erfolg bei. |
| Im Stück selbst - der Titel verrät es - versetzt die Autorin, Susanne Wolf, William Shakespeares Komödie entsprechend bearbeitet in das Ottakring der k&k-Monarchie und den Wienerwald rund um Klosterneuburg. |
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Brigitte Neumeisters Doppelrolle verlangt einen
mehrmaligen Kostüm- und Perückenwechsel. Als ob Kostüm und
Bühnen-Scheinwerfer nicht schon genug Hitze erzeugen würden, haben sich
die Umkleide-Container im prallen Sonnenschein den ganzen Tag über enorm
aufgeheizt. Der Garderobe-Tisch wurde daher kurzerhand ins Freie
zwischen die Container verlegt. Wo sich so manches "Sternchen"
vielleicht unstandesgemäß behandelt fühlen würde, zeigt uns hier ein
echter Profi, wie man auch hinter den Kulissen gekonnt improvisiert,
ohne die gute Laune zu verlieren. Vielleicht macht das überhaupt einen Teil ihrer Beliebtheit aus - Brigitte Neumeister zeigt keinerlei Starallüren, wiewohl sie sich selbige aufgrund ihres dauerhaften Erfolges durchaus leisten könnte. |
| Nach einem abermaligen Kostümwechsel nutzt Brigitte Neumeister die Pause für eine kurze Zwischenbesprechung mit Albert Rueprecht, wobei sie im Badekostüm in der nächsten Szene mit Kurt Sobotka nicht nur einen komödiantischen Höhepunkt liefern wird, sondern auch eine sicher angenehm luftige Erfrischung erlebt. | |
| Nach gut zwei Stunden endet das Stück mit einem Happyend und ein begeistertes Publikum strömt aus dem Zelt in eine laue Sommernacht der Wiener Innenstadt, die für so manchen Zuschauer noch weitere angenehme Stunden bietet. | |






